Eine Zuschauerin von The Big Easy, bei DSDS

Na das nenn ich mal ein Wiedersehen, der anderen Art.

Vergangenes Jahr, spielte ich mit unserem Drummer Alvaro Chevere Tarquino, in einer unplugged Variante als Duo in Kassel. Radiowerbung lief und in der Zeitung HNA, wurden wir als der Tagestipp angepriesen. Der Laden war voll und wir konnten mit unserem Unplugged-Arrangement, mit Westerngitarre, Congas, Cajón und natürlich auch Gesang, das Publikum schnell für uns gewinnen. Da gab es sogar ein Mädchen, was so richtig von unserer Musik angetan war und mehr als alle anderen zu unserer Musik tanzte. Später kamen wir sogar in’s Gespräch, wobei sie mit uns spanisch sprach und auch erzählte, dass sie auch ein bischen singt. Dabei bot Alvaro ihr sogar mal an, eine Session zu machen um den Gesang mal antesten zu können.

Beim Durchschauen der DSDS-Videos in YouTube, sehe ich doch eben dieses Mädchen, Carolin Schick, wieder. Bei den Sprüchen von Dieter Bohlen wünschte ich mir, dass es im Vorfeld doch mal zu einer Gesangssession gekommen wären, dann hätten wir ihr sicherlich auf eine schonenderer Art und Weiße mitgeteilt, dass der Gesang nicht ausreichend ist und sie hätte sich eine derartige Behandlung und Vorführung, erspart.


Link: youtube

Was ich an DSDS wirklich mag

Also Schadenfreude ist es nun wirklich nicht, aber es ist doch eine gewisse Art der Unterhaltung mit großem, wenn auch unfreiwilligem, komediantischem Ausdruck.

Gesang ist hier nur zweitrangig das Thema. Tatsächlich steht an erster Stelle, das Thema Selbstüberschätzung. Wobei es dann doch auch diese anderen Momente gibt…

Mr. Uncool alias Mr. Depp

Der Wiederholungstäter

Die fleischgewordene Selbstüberschätzung

Und dann gibt es dieses überaus positive Beispiel, wo die Jury nicht auf das Aussehen achtet, sondern insbesondere auf die Stimme und dies bei einem Stück, welches gar nicht so leicht zu interpretieren ist. Soviel stimmliche Objektivität, hätte ich einem Dieter Bohlen, ehrlich gesagt, nicht zugetraut.

Carmen Leib mit Zombie von den Cranberries