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Neu Aufnahmen der Band „ullmannsbrit“

Heute werden sich „ullmannsbrit“ , also meine Band in der wir eigene Songs spielen, an neuen Aufnahmen heranwagen.

Das wird dann für mich etwas kniffelig, weil nun neue Hardware zum Einsatz kommt, welche ich bisher so noch nicht eingesetzt habe. In diesem speziellen Fall als kleine Sicherheit und für spätere Live-Aufnahmen, eine externe  2 Terrabyte Festplatte als Raid 1, denn ich bin da wirklich sehr um die Sicherung meiner Daten bemüht. Für Aufnahmen hat man in der Regel nicht immer Zeit und wenn man dann den „perfekten“ Track eingespielt hat, wäre es umso ärgerlicher, wenn ausgerechnet dieser oder gar die ganze Aufnahme hin ist, nur weil gerade die Festplatte einen Fehler oder gar Crash hat. Besonders bei Live-Aufnahmen ärgerlich, denn in der Regel hat man nur die eine Live-Aufnahmen. Jede andere Live-Aufnahme ist anders und daher  einzigartig. Also ausreichend Platz auf der Festplatte und bitte per Raid 1 sicher gespiegelt.

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Das neue Musikforum Musik-Kompakt für und zu Fans, Musiker, Bands, VIPs, Stars, Party und Szene.

Aus zeitlichen Gründe habe ich nun den eher auf das aktuelle Musikgeschehen ausgerichtete Szene- und Musikblog Musik-Kompakt und das seinerzeit zum Musikblog entstandene Musikforum Musik-Genial und Musik-Kompakt, in ein einziges Musikforum zusammengefügt und als Musikforum relauncht unter dem Motto „Für und zu Fans, Musikern, Bands, VIPs, Stars, Party und Szene“.

Weiterhin stark vertreten im Musikforum ist natürlich das aktuelle Musikgeschehen wo es aktuelle Beiträge und Ankündigungen gibt und Fans und hart Gesottene über ihre Liebelingsmusiker, Bands, Sänger(innen) reden und tratschen können. In dem Fan Tak & Co Bereich finden sich dann einzelne Boards zu Pop, Rock, Metal, Hardcorde & Co, Hip Hop, Jazz, Blues & Co, sonstige Musikstile und natürlich den allgemeinen Fantalk. Zur Musik.

Da die Musik aber in der Regel nicht ohne Musiker funktioniert, gibt es hier auch die Abteilung zum Handwerkszeug der Musiker wie Instrumente, die eingesetzte Technik, Beratung und Tipps bei KnowHow, Fragen und Antworten. Instrumente, Technik & KnowHow beherbergt damit Gitarre & Bass, Schlagzeug & Percussion, Keys, Gesang, sonstige Instrumente, DJ’s, Computersoftware und Computerhardware, PA & Technik und dann noch die Praxis & Theorie.

Als Weiteres gibt es dann noch Werbung & Kleinanzeigen. Hier können sowohl Musiker als auch Veranstalter, Verleiher oder Produzenten ihre Werbung in mehreren Bereichen angeben. Zum einen können natürlich Musiker Bands suchen und umgekehrt. Konzerte, Veranstaltungen und Gigs können ebenso angegeben wie auch nach passenden Gigpartnern gesucht werden. Dann natürlich das leidige Thema Übungsräume für Suche und Angebote wie auch die Musiker- und Bandvorstellung wo sich jeder Musiker und Band mit Beiträgen, Songs oder ähnlichem, einer breiten Öffentlichkeit vorstellen kann.

Es gibt dann auch noch die recht junge Rubrik für HiFi und Audio, wo es um den Audiophilen Hörgenuss geht. Hier geht es um Stereoanlagen, Heimkinoanlagen, Car-HiFi und derlei musikalischen Dingen.

Und für all den sonstigen Tratsch, Klatsch und Geplauder gibt natürlich den Off-Topic-Bereich.

Somit stellt das Musik-Kompakt Musikforum die Grundlage für alle musikalisch relevanten Diskussionen und Beiträge bereit, sowohl für den passiven Zuhörer, als auch für die aktiven Musiker.

Na dann wünsche ich euch noch viel Spaß im Musikforum.

Die Band “ullmannsbrit”: Der Song “Weg” und seine Produktion

Nun steht endlich der neue Bandnahme fest und so wurde aus Polonium nun die Band „ullmannsbrit„. Einher geht damit dann auch mein erster Versuch einen Song mittels Logic Pro aufzunehmen, zu mixen und zu mastern.


Link youtube

Die Aufnahme des Songs „Weg“ wurde zum Teil relativ schlicht gestaltet. Für die Aufnahmen wurde das Großmembran-Röhrenmikrofon t.bone SCT800 verwendet, welches für den Gesang zum Einsatz kam. Als Soundinterface verrichtete hier mein Line 6 POD X3 Live seine Arbeit. Da mir sonst kein weiteres Soundinterface zur Verfügung stand und ich ich somit nur einen XLR-Eingang mit Vorverstärker für die Aufnahme hatte, wurde auch das Schlagzeug schlicht in einem Take mit dem SCT800 aufgenommen. Gitarren und Bass wurden ebenfalls über den POD eingespielt.

Da dies meine erste Arbeit mit Logic Pro war, hatte ich dann auch ebenso viel Arbeit damit mich mit dem Programm zurechtzufinden, wie damit kreativ zu arbeiten. Weil meine Erfahrungen in Sachen Mixen und Mastern eher bescheiden sind, habe ich hier großzügig von den vorgegebenen Settings Gebrauch gemacht und mich dann selbst nur in wenige Effekt-Sektionen eingemischt. Meine Hauptarbeit bestand dann eher darin die Lautstärken anzugleichen und etwas am Equalizer zu korrigieren. Wobei jetzt schon fest steht, ich benötige unbedingt ein gutes Mixing-Mastern- Buch um hier in Zukunft besser und produktiver zu arbeiten.

Aber ich denke angesichts der Mittel und meines ersten Versuches, kann sich letzten Endes das Ergebnis dann doch noch sehen bzw. hören lassen.

Urteilt selber darüber und gebt mir euer Feedback zu dem ullmannsbrit-Song „Weg“.

PS: Ursprünglich versuchte ich einen Placebo ähnlichen Song zu komponieren. Zumindest dieser Teil ist mir gründlich misslungen 🙂

Bilder von The Big Easy, im Caruso – Kassel

Wo ich hier im neuem Blog, schon über unserem Auftritt im Caruso berichte, reiche ich mal schnell die Bilder dazu nach.

Wer es noch nicht weiß, ich spiele in einer Coverband namens The Big Easy. In der Regel treten wir elektrifiziert als Trio auf, jedoch sind Auftritte als Duo oder gar unplugged, keine Ding, wovor wir uns scheuen.

Wer mich rein visuell noch nicht kennt, da er noch keinen Blick auf meine Bandpage geworfen hat oder warum auch immer, ich bin der Sänger und Gitarrist auf den Bildern. Also derjenige mit dem weißem Hemd, welcher so komische Krimassen auf den Bildern macht. Das rührt i.d.R. daher, dass ich beim Singen fotografiert worden bin und das sieht schon recht be…/merkwürdig aus.

Alvaro „Chevere“ Tarquino ist jener, welche auf dem Cajón sitzend, die Congas bespielt. Sonst sitzt er auch an einem Schlagzeug, aber hier ist er ganz Perkussionist.

Im übrigen, gibt es weitere Bilder von uns (The Big Easy) bei Flickr und nun viel Spaß, beim Betrachten der Bilder.

Wer bei ein/zwei Fotos genau hinschaut, könnte evtl. auch jemanden wiederentdecken.

Caruso Kassel - The Big Easy

Caruso Kassel - The Big Easy Weiterlesen

Ein Ferengi wie er im Buche steht

Man ist das angenehm. Unser neuer Schlagzeuger baut sich richtig in die Band mit ein, was die Aufgaben angeht. Bisher musste ich mich um vieles selber kümmern und hatte dabei die Hilfe von Roger, meinem Bassisten, wogegen sich unser alter Schlagzeuger um rein gar nichts kümmerte. Ob es um Demoaufnahmen ging, Bilder, Instrumente oder gar Fahrzeuge für den Transport, da kam nichts. Dafür wollte er aber umso mehr und das ganze natürlich umsonst, bzw. auf unsere Kosten.

Letzten Endes entstanden so Demoaufnahmen und Bilder ohne ihn, da er weder Geld noch Zeit für so etwas beisteuern wollte und sich auch trotz Zusagen nach knapp einem Jahr um nichts gekümmert hatte. Dies war für uns nicht schlimm, da wir zu der Zeit immer erfolgreicher als Duo Auftritte absolvierten und da das Promomateial, was nun auf uns beide abgestimmt war, perfekt dazu passte.

Obwohl er sich selber nie Zeit für gemeinsame Bilder nehmen wollte, fand er es gar nicht gut, dass es nun ein gutes Bandbild ohne ihn gab und wollte unbedingt da drauf. Wir sagten, dass es kein Problem sei, er solle uns Zeit und Termin für ein gutes Studio nennen, dass ein mindestens genau so gutes Bild zaubern könnte und dann wäre das in Ordnung. Tja und damit hatte sich das Thema schon wieder erledigt, denn das hätte ja auch bezahlt werden müssen und beim Thema Geld, war er ein Ferengi vor dem Herrn.

Auch beim Besorgen ein paar Congas um mal ein unplugged Konzert gemeinsam zu bestreiten, hatte er diese trotz ausreichender Zeit nicht besorgt, weil er behauptete ja nie in die Stadt zu kommen. Pendelte aber selber von Berufs wegen, zwischen zwei Städten hin und her. Gleichzeitig wollte er aber seinen angeblichen Anteil von der Gage, für das Konzert was er aufgrund der fehlenden Congas nicht bestreiten konnte haben.

Selbst bei einer Einladung zu sich zum Grillen, bei dem wir das Grillgut mitbrachten, verlangte er am Ende doch tatsächlich von uns Geld, für eine neu geöffnete Ketschupflasche.
Aber zum Thema Geld gibt es noch etliche Geschichten mit unserem alten Schlagzeuger, die ich vielleicht ein anderes mal zum Besten gebe.

Bei der jetzigen Besetzung ist der Schlagzeuger der Mann in Sachen Fahrzeug geworden. Er hat sich gleich von Anfang an mit darum gekümmert und hat jetzt sogar dahingehend die Fäden in der Hand. Auch was Equipment usw. angeht ist er konstruktiv und aktiv dabei.

Kollegial vs. Unkollegial

Ich habe mich doch gewundert, wie schnell ein Schlagzeuger sein Set abtransportieren kann und uns beim tragen der PA behilflich ist.

Unser früherer Schlagzeuger benötigte immer viel mehr Zeit um sein Zeug abzuladen, bzw. danach einzuräumen und einzuladen, als wir mit dem Abladen unseres Equipments und der PA oder des Abbaus, zusammenräumen und wieder einräumen in die Fahrzeuge. Er benötigte immer so viel Zeit, dass wir ihm grundsätzlich immer beim Tragen helfen mussten. Dabei war es vollkommen egal, ob wir mit nur einem beladenem Fahrzeug oder gar zwei voll beladenen Fahrzeugen ankamen. Wenn wir fertig waren mit unserem Zeug, dann war auf jeden Fall noch etwas von seinem Zeug zu transportieren. Und nicht selten waren es dann aber auch erst die schweren Teile.

Eines Tages hatten wir die Schnauze so gestrichen voll, dass wir entgegen unserer Natur in Slow-Motion auf- und abbauten und noch zusätzlich ein paar Toilettengänge einlegen um mit seiner gekünstelten Lahmheit mitzuhalten. Was letzten Endes alles andere als Effektiv und pure Zeitverschwendung war.

Mit unserem neuem Schlagzeuger ist das alles kein Problem. Er arbeitet genauso gründlich und schnell wie wir. Sollte er früher fertig sein, hilft er uns und umgekehrt. So haben wir in kürzester Zeit unser komplettes Equipment auf und abgebaut.

Aber auch mit anderen Profimusikern haben wir diesbezüglich nur positive Erfahrungen gemacht, aber mit dieser Gilde kann sich unser Ex-Drummer nun wirklich nicht messen

Mutti ist die Beste…

Bei Alvaro fällt mir ja gleich auf, dass er uns sofort bei den Proben zur Hand geht. Das fängt beim tragen des Equipments an, dem Verkabeln und zudem bietet er uns auch sogleich Getränke an.

Wenn ich da an unseren letzten Schlagzeuger denke. In den seltensten Fällen hat er mal tragen geholfen oder uns etwas zu trinken angeboten. Oftmals dauerte es bis er zum Proben in den Keller kam, da er noch zu Ende essen musste, was Mutti ihm gemacht hatte. Na gut, Mutter ist Mutter, aber ich denke doch, dass man mit weit über 30 hier und da mal Prioritäten setzten kann und wenn man schon der Mutti nicht ein Nein sagen kann, dann sollte man in dem Alter doch auch wissen, wie man einfach mal früher Essen kann, um Zeitig zum Proben zu erscheinen. Für uns mit einer Stunde Autofahrt, war es ja auch kein Problem da zeitig anzukommen und er war ja praktisch im eigenem Haus.

So hatten wir dann die Zeit selber alles unten zu verkabeln, denn auch nach Monaten in denen wir keinen Gig hatten, stand sein Schlagzeug nicht aufgebaut auf dem Boden. Mit einem unaufgebautem Set lässt es sich natürlich auch schlecht üben. Aber auch für die Anlage die mal bei ihm stand, hatte er keine Zeit gefunden, sie anzuschließen. Das blieb dann uns überlassen, während er brav Muttis Essen aß.

Nicht selten haben wir unten schon mehrere neue Lieder vollständig einstudiert, als er erst vom Essen runter kam.

Ein neuer Schlagzeuger

Nach zahlreichen Unzulänglichkeiten, sowohl in fachlicher, professioneller, wie auch in menschlicher Hinsicht, haben wir uns von unserem alten Schlagzeuger endlich getrennt.

Wir hatten ja noch lange die Hoffnung gehabt, er würde sich mal fangen und endlich an seinen musikalischen Defiziten arbeiten und auch mal üben, aber er verweigerte sich dessen ganz. Zum Schluss war die fachliche Kluft zu hoch, so das er musikalisch unser Niveau bei weitem unterschritt. Auch im Team als Bandmitglied wälzte er schon seit Jahren jegliche Aufgaben auf die anderen Bandmitglieder ab, übernahm keinerlei Verantwortung und selbst auf das Stattfinden von ihm organisierte Konzerte, war kein Verlass.
Da wurde dann doch letzten Endes dieser Schritt Nötig, da selbst musikalischen Laien die Fehler des Schlagzeugers auffielen und uns immer mehr gute Bekannte zu diesem Schritt geraten hatten.

Alvaro unser neuer Schlagzeuger ist uns schon ein alter Bekannter und Vollprofi im Musikgeschäft. Früher spielte schon Roger, unser Bassist mit ihm in einer Band zusammen und wir waren beim ersten Konzert von The Big Easy die Vorgruppe der besagten Band.
Alvaro selbst kommt aus Lateinamerika und ist unter anderem in Kolumbien, den Staaten, Spanien usw. dem musikalischem Geschäft nachgegangen. Dabei hat er mit solchen Leuten wie dem Flamenco Gott, Paco de Lucia und den Gipsy Kings zusammen gespielt. Heutzutage spielt er Schlagzeug und Perkussion in zahlreichen Bands.

Endlich ein Schlagzeuger der Takt- und Tempofest ist. Er beherrscht zahlreiche Rhythmen, Stile und ist flexibel zugleich. Zusätzlich ist er ein hervorragender Perkussionist, den wir in zukünftigen unplugged Konzerten einsetzen können, ohne das wir wie in der Vergangenheit, auf die Rhythmussektion verzichten müssen.

Knapp eine Wochen hatte er, um sich unser komplettes Repertoire anhand von Aufnahmen anzuhören und Notizen zu machen. Nochmals knapp drei mal Proben und fast das komplette Programm steht mit ihm. Wenn ich daran denke, dass wir mit unserem alten Schlagzeuger nahezu vor jedem Auftritt locker drei mal Üben mussten, damit er all die alten Stücke, die wir seit Jahren spielen, wieder einigermaßen korrekt spielen konnte.

Die wenigsten Stücke bedürfen einer Nachkorrektur. Dass Meiste klappt auf Anhieb und klingt so gut wie noch nie. Mit Alvaro herrscht auf Anhieb eine musikalische Harmonie, wie ich sie bisher nur mit Roger alleine hatte. Die Stücke haben Groove und Druck zugleich. Roger und ich sind begeistert.
Hier klappt auch ein echtes, konzentriertes Proben und Arbeiten an den Stücken. Fast drei Stunden konzentriertes und effektives Arbeiten mit nur kleinen Unterbrechungen und klanglich überzeugenden Resultaten. Endlich eine professionelle und zugleich menschliche Arbeitsatmosphäre.