Sex, Drugs & Rock’n’Roll – Oder wie man mit dem Blog Geld verdienen kann?

Das Sprichwort „Sex, Drugs & Rock’n’Roll“ mag zum Teil auch für das Internet stimmen, denn dort wird das meiste Geld mit dem Sex á la Pornoseiten verdient. Was die Drogen angeht werden die meisten Anabolika über das Internet vertickert und auch Arzneimittel werden hier gut über das Netzt verkauft.

Was den Rock’n’Roll angeht, bzw. die Musik, da haben es nicht alle so gut verstanden, diesen Markt zu melken und zu vermarkten, wie Apple mit ihrem iTunes-Store. Aber kann man mit Musik und dessen Werbung auf einem Blog Geld verdienen?

Also ich würde bei den Einnahmen welche ich durch meinen Blog erziele, jegliche Erwartungen in diese Richtung eher verneinen. Aber das war für mich bei meinem Musikblog eh nie ausschlaggebend und somit bin ich froh, wenn ich durch die Einnahmen meine Kosten decken kann.

Wer richtig Geld mit einem Blog verdienen will, dem würde ich zu anderen Themen als die Musik raten. Da gibt es andere Märkte die mit größeren Geldresourcen für die Werbung auskommen dürfen/können. Bei derartigem Geschäftsfeldern und Branchen haben thematische Blogs eine bessere Chance auf einen größeren Verdienst. Durch die dort herrschende Konkurrenz auf dem Markt, sind alleine bei der Google Adsense Werbung schon andere Klickpreise angesagt. Da verdient man zum Beispiel mit nur einem Kick locker mal das, wofür ich zehn Klicks benötige.

Aber nur weil ich meinen Musikblog möglicherweise nicht so gut vermarkten kann/möchte, es eher als Hobby ansehe, aus Lust und Laune hier schreibe und ihn nicht mit einem ernsthaften, kommerziellen Hintergrund betreibe, muss es ja nicht heißen, dass andere dies nicht können. Seit recht kurzer Zeit taucht in den Hitlisten ein neuer Musikblog auf, der hier sehr gezielt und ehrgeizig dies in Angriff genommen hat. Christian Schülling hat es mit sehr großem Zeitaufwand und SEO-Arbeit geschafft, seinen Musiktipps24 Blog innerhalb von wenigen Monate auf Platz 31 bei Blogoscoop zu befördern. Damit befindet er sich fast schon auf Augenhöhe zu den Fünf Filmfreunden und Alter Falter. Überholt hat er dabei sogar solche Blogs wie den Taxi-Blog, Millus und Herrn MC Winkel.

Alt etablierte Musikblogs wie zum Beispiel Nicorola, bewegen sich da auf weitaus abgeschlageneren Positionen im dreistelligem Bereich.

Wobei man durchaus sagen kann, dass solch ein Verhalten für ein Blog mit aktuellem Themen der Showbranche aber auch kein wirkliches Novum ist. Dass konnte ich schon einmal beim Gossip Blog erleben.

Es bleibt interessant zu sehen, wie weit Christian seinen Blog noch an die Spitze der Charts treiben kann. Interessieren würde mich dabei auch, ob sich dieser Aufwand im Bereich Musik auch bezahlt macht. Was seine Werbestrategie angeht, so scheint sie gut durchdacht zu sein. Er schöpft viele Möglichkeiten gekonnt aus ohne dabei dem Benutzer all zu sehr mit Werbung zu verschrecken. Zwar hatte er einmal etwas zu seinen Einnahmen geschrieben, aber das war als sein Blog noch nicht so viele Besuche verzeichnete. Die Situation hat sich mittlerweile ja doch in einigen Bereichen erheblich geändert, so dass der Verdienst sich durchaus gut bis enorm gesteigert haben dürfte?

Ob hier Christian uns mal in die Höhe seines Verdienstes einweiht?

Für all jene welche meinen, ich solle doch selbst meine Zahlen veröffentlichen, denen kann ich nur eines sagen:
„Ich will mich hier ja nicht lächerlich machen!“ 😀

PS: Was ist eigentlich aus Tina mit ihrem Gossip-Blog geworden?
Seit Monaten keine Postings mehr und die Werbung ist auch aus dem Blog, welches ja recht gute Besucherzahlen aufwies, verschwunden?

6 Antworten auf „Sex, Drugs & Rock’n’Roll – Oder wie man mit dem Blog Geld verdienen kann?“

  1. Ich kann dazu nur so viel sagen: Dass ich ein Blog, in dem jemand „seinen Hut“ vor Bushido zieht weil dieser als Promoaktion seine Videos von MTViva zurückzieht, und diese Masche als total edel und mutig sieht, nicht ernst nehmen kann. Von einem Musikblog das mich interessiert erwarte ich schon ein bisschen Durchdachteres.
    Aber dass man mit populären Themen en masse schnell populär wird, kann ich natürlich gut nachvollziehen.

  2. Bushido ist einfach ein wenig beschränkt. Kommt sich vor wie n Held, naja solange die Kohle passt, kann er dies noch tun. Wenn es im gefällt bei Mama zu wohnen.

  3. Hallo,

    sorry, dass ich mich erst so spät melde, ich habe deinen Beitrag erst gestern Abend via Google gefunden. Sonst hätte ich eher Stellung dazu bezogen.

    Erst einmal vielen Dank dafür, dass du überhauopt was über unseren Musikblog geschrieben hast. Mein Bruderherz und ich stecken da ne ganze Menge Arbeit rein. Mehr als 6 Stunden gehen da täglich locker für drauf.

    Naja, die Einnahmen. Es ist sicher nicht schlecht, aber man muss ja immer bedenken, dass mein Bruder und ich uns diese Einnahmen teilen. Es ist zu viel zum Sterben, aber zu wenig, um davon leben zu können. Sagen wir es so…
    Reich werde ich mit dem Blog momentan nicht, aber mir macht das ja auch Spaß.

    Zu Johannes kann ich nur sagen: Man darf nicht immer alles gaaanz so ernst nehmen, was ich schreibe. Ich schreibe ja FÜR meine Leser und die wollen eben sowas lesen. Ich mache das zwar noch nicht sooo lange, aber ich weiß mittlerweile, was die Leute genau lesen wollen. Und manchmal muss man dafür eben auch ein bisschen übertreiben, auch wenn das den „intellektuelleren“ Lesern nicht so wirklich gut gefällt. Mal ehrlich: Ich finde die Mucke von Bushido total zum kotzen. Oder das Duett von Michael Wendler und dem Schnuffelhasen, ich habe es als „Das Duett des Jahres 2008“ angepriesen…ist uns ja wohl allen klar, dass es das eben nicht ist, oder?

    Aber weil ich eben nicht nur
    Mainsrtream machen wollte, habe ich auch einen Bereich „Geheimtipps“ eingerichtet. Darein kommt nur, was ich auch selber gerne höre und da übertreibe ich auch nicht so maßlos ;-))

  4. Ja sorry…mehr als „lahm“.

    Wenn meine Frau gestern Abend nicht nach meinem Namen gegoogled hätte, dann wüsste ich immer noch nix von dem Beitrag…sorry sorry sorry!

    Aber durch Arbeiten, Bloggen, Bandproben u.s.w. bleibt kaum noch Zeit andere interessante Blogs (wie deinen z.B.) zu lesen.

    Ich kann nicht mehr tun, als mich hiermit in aller Form entschuldigen!!!
    Ich hätte sonst sicherlich viel eher geantwortet.

  5. hehe, da sieht man wieder mal für was frauen alles gut sind. bringen menschen zusammen, damit sich diese miteinander austauschen können 😉

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