Troll-Spamer ohne Einsicht

Aufmerksam bezüglich Spam werde ich bei Kommentaren erst wirklich, wenn eine URL im Text angegeben wird, URLs für die Homepage auf Unterseiten verweißen oder die angegebene Email so gar nicht zur URL der angegebenen Homepage passen will. Dann werfe ich schon mal einen genaueren Blick auf die dort angegebenen Seiten und ebenso ins dortige Impressum. Ergibt sich für mich aus den Impressumsdaten und der Email keine Zusammengehörigkeit oder aus dem Zusammenhang zum Artikel eine Gemeinsamkeit, so hat der Kommentar gute Chancen, dass ich aus ihm alle URLs lösche oder unkenntlich mache.
Erst kürzlich meinte jemand mehrere Antworten zu einem Artikel bei mir zu posten, dies dann mit unterschiedlichen Namen, wechselnden Email-Adressen und so wie es passte auch mit anderen für ihn relevante Homepage Angaben. Dieses Verhalten alleine war schon eines Spam-Troll würdig. Zudem setzte er dann in einigen seiner Antworten auch noch die wechselnden URLs, die er unter Homepage eingetragen hatte ebenso mit in den Text hinein. Das war mir dann doch um einiges zu dreist und so verwarnte ich ihn dort.

Ein Troll wäre kein Troll, wenn er einsichtig wäre und so bekam ich promt eine Email von ihm, deren Veröffentlichung er mir aber leider und mit Nachdruck verweigert hat. 😀

In der Email werde ich zuerst einmal als „intoleranter Mensch“ bezeichnet. Das mag in diesem Fall sogar stimmen, denn ich toleriere kein Spam auf meinem Blog und wenn jemand meint hier auf meinem Blog massiv für sich Werbung betreiben zu können ohne mich zuvor gefragt zu haben, dann toleriere ich so etwas schlicht und einfach nicht. In solchen Fällen bin ich absolut intolerant.

Dann führt er fort, dass er ja nur was „gutes“ tun wollte mit seinem Links. Also ich erkenne sehr wohl ob sich jemand nur auf Kosten anderer profilieren will oder ob er anderen tatsächlich etwas Gutes zukommen lassen möchte. Von Letzterem konnte ich bei den verlinkten Seiten in den Spamlinks jedoch nichts erkennen.

Als nächstes beschwerte er sich, warum ich denn meine Mahnung an ihn dort öffentlich gemacht und ihn nicht per Email darauf angesprochen habe. Abgesehen davon, dass bei den Spams unterschiedliche Emails benutzt wurden kann ich nur sagen, wer öffentlich spamt, der darf auch ruhig dafür öffentlich abgewatschelt werden. Zudem ist eine öffentlich Mahnung auch ein sichtbares Zeichen und Warnung für andere Spamer. Ein derartiges Anprangern macht Sinn und hat System.

Ebenso monierte er, warum ich seine Beiträge nicht gelöscht habe und stattdessen dort die Links ge-x-t habe. Auch hier gilt das selbe was ich schon zuvor ausgeführt habe. Durch das sichtbare x-en soll auch für andere sichtbar verdeutlicht werden, dass hier gewisse Inhalte eben nicht publiziert werden dürfen.

Aber der Verfasser ließ sich ja selbst davon nicht abhalten und veröffentlichte sofort in einem weiterem Posting, erneut den Link. Ja hallo? Geht’s noch?

Ja manchen Spamern sind offensichtliche, dezente Hinweiße wohl nicht Hinweiß genug.

Auch mit meiner Anmahnung einer Geldstrafe von 800,- Euro bei erneutem Setzen von Werbung, bezeichnet er als „lächerlich“, „quatsch“ und „schwachsinn“, zumal er meint, dass niemand mein Impressum lesen würde. Da kann ich nur sagen, „Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.“

Auch wenn ich an einer fremden Hauswand einen Eimer mit Farbe vorfinde, bedeutet es ja nicht, dass ich die Hauswand voll mit Werbung bepinseln darf.

Die Summe von 800,- Euro ist nicht nur reine Abschreckung, sondern ich halte diesen Betrag für Werbung welche ohne mein Einverständnis auf meiner Seite gesetzt wird, für durchaus legitim. Und wer meint dies sei lächerlich, quatsch und schwachsinnig, der darf sich dann gerne über eine Rechnung und bei Nichtbegleichung über die auf ihn zukommenden rechtlichen Konsequenzen freuen. Da kann ich durchaus auch mal zu einer Art Marionkochhulk mutieren.

Dabei habe ich hier ja nur kurz den Zeigefinger erhoben und darauf hingewießen, dass ich es nun einmal nicht mag, wenn jemand auf meiner Seite ständig hinpinkelt um seine Duftmarke zu verbreiten. So etwas gehört sich einfach nicht und das sollte einem schon der vernünftige Menschenverstand verraten. Und wenn jemand meint in dieser Art, ungefragt fremde Plätze voll Urinieren zu müssen, der darf dann auch gerne dafür zahlen.

„Make my day!“

3 Antworten auf „Troll-Spamer ohne Einsicht“

  1. Absolute Zustimmung.

    Aber Achtung: Bitte klären ob M*kochhulk nicht ein abmahnfähiger Ausdruck ist 😉

  2. Die Aktionen eines Troll-Spamers teilen sich streng genommen schon in Phasen auf. Phase eins ist die eigentliche Spam Attacke. Phase zwei tritt ein, wenn man ihm das Spamen untersagt und er sich versucht für seine zu rechtfertigen. Phase drei ist nun der

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